AKTUELLES



25.11.2022 - Bernd Möller: Aktuelle Situation unserer Bienen im Raum Villingen

Der Oktober 2022 war der wärmste Oktober seit 1979, seit ich regelmäßige Messungen durchführe. Und auch der November war bisher nicht wirklich kalt. Am 06.11., am 23.11. und heute Morgen hatten wir leichte Minustemperaturen ( -1,6°C,  - 1,4°C und  - 0,7°C).

Auch die Felder mit Gründüngung von Senf und Rettich sind noch nicht abgefroren. Kein Wunder, dass die Bienen bis Mitte November nicht nur Pollen brachten, sondern auch noch brüteten. Zwei bis drei Waben mit Handteller-großen Brutnestern waren zu finden, löcherig zwar, aber sogar Eier waren dabei.

Das hat für uns (und unsere Bienen) zwei Probleme zur Folge:

• Die Varroa hatte zusätzliche Brutzyklen. Darauf weisen eventuell auch die löcherigen Brutnester hin.

• Langbrütende Völker haben einen höheren Futterverbrauch. Ohnehin haben wir dieses Jahr recht früh eingefüttert. Beides könnte dazu führen, dass das
  Futter im Frühjahr knapp wird, besonders wenn der Frühling auf sich warten lässt. Auf jeden Fall muss man diese Völker im Frühjahr gut im Auge behalten.

Dann gilt es nur noch, die Fluglöcher gegen das Eindringen von Mäusen zu sichern und immer wieder einmal zu kontrollieren, dass sie nicht verstopft sind. Und darauf achten, dass die Völker ihre Ruhe haben, z.B. keine Äste im Sturm an die Kästen schlagen.



22.11.2022 - Rückblick zum Tag der Biene 2022

Unter reger Beteiligung der verschiedenen Imkervereine des Schwarzwald-Baar-Kreise fand am 12.11.2022 der Tag der Biene statt. Dr. Peter Rosenkranz, der langjährige Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim, hielt einen sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Thema "Das Sozialleben im Bienenstaat und was wir als Imker daraus lernen können". 




 


Artikel im Schwarzwälder Bote